Freiburg im Breisgau ist die südlichste Großstadt Deutschlands, das Tor zum Schwarzwald und die sonnenreichste Stadt der Republik. Wer einmal über das Kopfsteinpflaster der Altstadt spaziert, an den Bächle entlangbummelt und vor dem 116 Meter hohen Münsterturm steht, versteht sofort, warum Freiburg als eine der schönsten Städte Süddeutschlands gilt. Diese Mischung aus mittelalterlicher Substanz, lebendigem Studentenflair und der Schwarzwald-Kulisse direkt vor der Haustür macht den Besuch zu einem Erlebnis, das du so schnell nicht vergisst.
Die Stadt wurde 1120 von den Zähringern gegründet und hat ihre mittelalterliche Grundstruktur bis heute bewahrt. Der Stadtkern ist kompakt und zu Fuß erkundbar, vom Hauptbahnhof zum Münsterplatz brauchst du keine 15 Minuten. Der Schlossberg als Tor zum Schwarzwald liegt direkt an der Altstadt. Dazu kommt das besondere Klima: Freiburg gilt als wärmste und sonnigste Stadt Deutschlands. Die rund 25.000 Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität sorgen für eine junge, aufgeschlossene Atmosphäre.

Das Freiburger Münster ist die unangefochtene Nummer eins unter allen Sehenswürdigkeiten in Freiburg. Der Sandsteinbau mit seinem 116 Meter hohen Westturm bestimmt das Stadtbild, und der Kunsthistoriker Jacob Burckhardt taufte ihn bereits 1869 den schönsten Turm der Christenheit. Vor Ort verstehst du sofort, warum.
Der Bau begann um 1200 und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts vollendet. Damit gehört das Freiburger Münster zu den wenigen großen gotischen Kirchen, die noch im Mittelalter komplett fertig wurden. Der durchbrochene Maßwerkturm gilt als der erste seiner Art in der Architekturgeschichte und wurde Vorbild für unzählige europäische Kirchen. Wie durch ein Wunder überstand der Sakralbau die schweren Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs nahezu unbeschädigt, während rund um den Münsterplatz ein Großteil der Altstadt zerstört wurde.
Wer das Freiburger Münster wirklich verstehen will, sollte den Turm besteigen. 209 Stufen führen dich zur Türmerstube, weitere 33 zur Glockenstube mit ihren 19 Glocken, darunter die rund 750 Jahre alte Hosanna-Glocke aus dem Jahr 1258. Insgesamt sind es 333 Stufen bis zur Aussichtsplattform auf 70 Metern Höhe. Bei klarer Sicht reicht dein Blick über das Rheintal bis zu den französischen Vogesen und an besonders guten Tagen sogar bis zu den Schweizer Alpen.
Praktische Infos:
Insider-Tipp: Der späte Nachmittag bietet das schönste Licht für die Turmbesteigung. Die Touristenströme haben sich gelichtet, und die Abendsonne taucht die Sandsteinfassaden in ein warmes Rot.
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Die Freiburger Altstadt ist nicht nur Kulisse, sondern eine der lebendigsten und am besten erhaltenen Innenstädte Süddeutschlands. Über 900 Jahre Geschichte spiegeln sich in den mittelalterlichen Gassen, den engen Höfen und den prächtigen Bürgerhäusern wider. Anders als viele andere historische Zentren ist die Altstadt aber kein Museum, sondern ein gewachsener Lebensraum mit inhabergeführten Läden, Cafés und Wirtshäusern.
Das absolute Markenzeichen sind die Freiburger Bächle. Die kleinen, offenen Wasserläufe fließen mit Dreisamwasser durch die gesamte Innenstadt und haben eine Gesamtlänge von rund 15,5 Kilometern. Vermutlich wurden sie schon kurz nach der Stadtgründung 1120 angelegt und dienten ursprünglich als Brauchwasserversorgung und Löschwasserreserve. Der Aberglaube besagt: Wer aus Versehen in eines der Bächle tritt, heiratet einen Freiburger oder eine Freiburgerin.
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Der Münstermarkt rund um das Freiburger Münster gehört zu den Erlebnissen, die du auf keinen Fall verpassen solltest. An sechs Tagen die Woche verwandelt sich der Münsterplatz in den größten Unverpacktladen Südbadens. Über 130 Marktstände gruppieren sich rund um die Kirche. Auf der Nordseite findest du den klassischen Bauernmarkt mit Landwirten aus dem Breisgau, vom Kaiserstuhl und aus dem Schwarzwald. Auf der Südseite dominiert der Handwerksmarkt mit Keramik, Holzarbeiten und regionalen Spezialitäten.
Wer den Münstermarkt verlässt, ohne eine Lange Rote probiert zu haben, hat Freiburg nicht wirklich erlebt. Die rote Wurst kommt im frischen Brötchen, garniert mit gebratenen Zwiebeln, Senf und Ketchup, und ragt mehrere Zentimeter über das Brötchen hinaus. Vegetarier kommen mit der Langen Grünen, einer Tofu-Variante, ebenfalls auf ihre Kosten.
Praktische Infos:
Insider-Tipp: Komm an einem Samstagvormittag her. Dann ist der Münstermarkt am vollsten, am stimmungsvollsten und am abwechslungsreichsten.

Direkt gegenüber dem Münster steht eines der schönsten Bauwerke der Freiburger Altstadt, das Historische Kaufhaus. Mit seiner unverwechselbaren dunkelroten Fassade, den vier zum Münsterplatz weisenden Arkaden und den beiden Erkertürmen mit den bunt geziegelten Spitzen ist es ein echter Blickfang. Erbaut wurde der Prachtbau zwischen 1520 und 1532 durch den Münster-Baumeister Lienhart Müller als zentraler Ort für die städtische Markt- und Finanzverwaltung. Die habsburgischen Skulpturen an der Fassade zeigen Kaiser Maximilian I., König Philipp den Schönen, Kaiser Karl V. und Kaiser Ferdinand I. und erinnern an Freiburgs Vergangenheit als Hauptstadt von Vorderösterreich.
Im Inneren beeindrucken vor allem drei Räume: der pompöse Kaisersaal mit seinen mächtigen Eichensäulen und der bemalten Stuckdecke, der gemütliche Kaminsaal aus dem 15. Jahrhundert und der Rokokosaal mit virtuosen Deckenornamenten aus dem 18. Jahrhundert. Von 1946 bis 1952 diente das Gebäude als Landtagsgebäude des Landes Baden, bevor 1952 Baden-Württemberg gegründet wurde.
Wichtig zu wissen: Die Säle sind nur während Veranstaltungen zugänglich, etwa bei Konzerten des SWR-Symphonieorchesters oder bei der Freiburger Weinkost im Innenhof. Ein Besuch von außen lohnt aber jederzeit.
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Der Schlossberg ist Freiburgs Hausberg und reicht bis unmittelbar an die Altstadt heran. In wenigen Minuten bist du vom Trubel der Innenstadt mitten im Wald, mit fantastischen Aussichten auf das Münster, die Altstadt und an klaren Tagen bis zu den Vogesen und den Schweizer Alpen. Genau diese Mischung aus Stadtnähe und echtem Naturerlebnis macht den Schlossberg zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Freiburgs.
Seinen Namen verdankt der Berg dem Burghaldenschloss, das 1091 von den Zähringern errichtet wurde. Später entstand hier eine Vauban-Zitadelle, die 1745 gesprengt wurde.
Die Schlossbergbahn fährt direkt vom Stadtgarten am Karlsplatz hinauf zum Schlossbergrestaurant Dattler. Von dort führen verschiedene Wanderwege weiter, von der zertifizierten Schlossberg-Entdeckertour mit 14,1 Kilometern bis zur barrierefreien Flaniermeile mit 1,4 Kilometern. Das absolute Highlight oben ist der Schlossbergturm. Der 33,27 Meter hohe Aussichtsturm wurde 2002 fertiggestellt: Sechs Douglasienstämme tragen eine in sich verdrehte stählerne Wendeltreppe mit 251 Stufen. Von der Plattform aus hast du einen 360-Grad-Rundblick auf Freiburg, das Rheintal und den Schwarzwald.
Insider-Tipp: Mit der Schlossbergbahn hoch, vorbei am Kanonenplatz und Schlossbergturm, über die Mez’schen Gärten zum Schwabentor zurück. Diese Runde dauert etwa 1,5 Stunden.

Wer noch eine Stufe höher hinaus will, fährt mit der Schauinslandbahn auf den 1.284 Meter hohen Schauinsland. Der Berg liegt rund 15 Kilometer südöstlich von Freiburg und gilt als der eigentliche Freiburger Hausberg. Von hier oben hast du bei guter Sicht eines der besten Schwarzwald-Panoramen überhaupt: über Freiburg und die Rheinebene, hinüber zu Kaiserstuhl und Tuniberg, weiter zu den Vogesen und bis zur Alpenkette.
Die Schauinslandbahn selbst ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Sie wurde 1930 eröffnet und war damals weltweit die erste Personenseilbahn nach dem Umlaufprinzip. Mit 3,6 Kilometern Länge und einem Höhenunterschied von 746 Metern ist sie bis heute die längste Umlaufseilbahn Deutschlands. 37 Kabinen schweben in rund 20 Minuten von der Talstation in Horben hinauf zur Bergstation auf 1.220 Metern. Aktuell wird die Bahn zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben.
Auf dem Schauinsland-Gipfel wartet noch mehr als nur die Aussicht. Der 31 Meter hohe Eugen-Keidel-Turm liegt rund 700 Meter von der Bergstation entfernt und bietet einen erweiterten Rundblick. Im Museums-Bergwerk Schauinsland kannst du in einen alten Stollen einfahren, im Bauernhausmuseum Schniederlihof bekommst du einen Eindruck vom historischen Schwarzwälder Bauernleben. Im Sommer lockt die spektakuläre 8 Kilometer lange Downinsland-Rollerstrecke.
Praktische Infos:

Von den ursprünglich fünf Stadttoren der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind nur noch zwei erhalten: das Schwabentor und das Martinstor. Das Schwabentor liegt am östlichen Rand der Altstadt, dort wo die Salzstraße auf die Oberlinden trifft. Der Torturm wurde um 1250 errichtet und war Teil der Wehranlage zum Schutz der Bürger.
Berühmt ist das Schwabentor für sein Wandbild auf der Innenstadtseite, gemalt um 1672. Daraus entstand im 19. Jahrhundert die Legende vom Schwaben: Ein Salzkaufmann kam mit zwei Fässern voll Geld nach Freiburg und wollte die Stadt kaufen. Die Freiburger lachten ihn aus, und das Gelächter wurde noch größer, als sich herausstellte, dass die Fässer nur Sand und Kieselsteine enthielten. Seine Frau hatte das Geld vor seiner Abreise heimlich gegen die wertlose Füllung ausgetauscht.
1901 ließ Oberbürgermeister Otto Winterer das Schwabentor erhöhen, damit die elektrische Straßenbahn durch den Torbogen fahren konnte. Im Turm befindet sich seit 1969 die Zinnfigurenklause mit etwa 9.000 handbemalten Zinnfiguren in historischen Dioramen.

Das Martinstor liegt mitten in der Kaiser-Joseph-Straße, der wichtigsten Einkaufsstraße Freiburgs, die alle Einheimischen liebevoll KaJo nennen. Im Vergleich zum Schwabentor ist es das ältere Stadttor. Holzbalken im Mauerwerk konnten dendrochronologisch auf das Jahr 1202 datiert werden, urkundlich erwähnt wurde das Tor erstmals 1238 als Porta Sancti Martini.
Beide Türme sollten Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen werden, weil sie als Hindernis für die geplante elektrische Straßenbahn galten. Oberbürgermeister Otto Winterer setzte sich für den Erhalt ein und ließ das Martinstor 1901 von 22 auf 63 Meter erhöhen. Auf der Innenseite des Tors erinnert eine Schrifttafel an die Hexenverbrennungen, die im mittelalterlichen Freiburg stattfanden.
Eine Kuriosität ist das große goldene M direkt neben dem Tor. Dort befindet sich eine Filiale eines bekannten amerikanischen Schnellrestaurants, was zu einem skurrilen Kontrast zwischen mittelalterlicher Wehrarchitektur und globalem Markenauftritt führt.

Etwas abseits der typischen Touristenrouten, aber nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, liegt das Colombischlössle. Die malerische, neugotische Villa wurde zwischen 1859 und 1861 als Witwensitz für die Gräfin Maria Antonia Gertrudis von Zea Bermudez y Colombi erbaut. Der Tudor-Stil des englischen Mittelalters, die Türmchen und die romantische Parkanlage machen das Gebäude allein von außen schon zu einem Hingucker.
Heute beherbergt das Colombischlössle das Archäologische Museum der Stadt Freiburg. Auf zwei Etagen wirst du auf eine Reise durch die Jahrtausende mitgenommen, von der Altsteinzeit über die Kelten und Römer bis ins Frühmittelalter. Zu den Highlights gehören die rund 12.000 Jahre alten Frauenfigurinen vom Petersfels und die älteste Glasschale nördlich der Alpen. Hands-On-Stationen wie ein römischer Wasserhahn oder ein Kettenhemd zum Anprobieren machen den Besuch auch für Familien attraktiv.
Praktische Infos:
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Nach einem langen Tag voller Sehenswürdigkeiten ist die Eugen Keidel Therme die perfekte Belohnung. Das Mineral-Thermalbad liegt am Stadtrand von Freiburg, direkt am idyllischen Mooswald, und verbindet seit über 40 Jahren Wellness, Gesundheit und Naturerlebnis auf über 6.000 Quadratmetern. Die Einheimischen nennen sie schlicht das Keidel.
Das Thermalwasser kommt aus einer eigenen Heilquelle und ist nachweislich wirksam bei rheumatischen Erkrankungen, Wirbelsäulenproblemen und Kreislaufstörungen. Acht Becken stehen dir zur Verfügung, mit Temperaturen von 30 bis 40 Grad Celsius. Das 38 Grad heiße Quellbecken ist legendär. Im weitläufigen Außenbereich kannst du auch im Winter unter freiem Himmel ins warme Wasser eintauchen.
Die Saunalandschaft erstreckt sich auf 3.000 Quadratmetern. Drei Innensaunen, sechs verschieden temperierte Außensaunen und ein türkisches Dampfbad warten auf dich. In der Sauna gilt FKK-Betrieb.
Praktische Infos:
Insider-Tipp: Der Donnerstagabend ist deutlich ruhiger als das Wochenende. An Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien empfiehlt sich eine Online-Reservierung.
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Wie viele Tage solltest du einplanen? Für die Pflicht-Sehenswürdigkeiten Münster, Altstadt, Bächle, Münstermarkt und Historisches Kaufhaus reicht ein voller Tag. Inklusive Schlossberg, Schauinsland und Eugen Keidel Therme empfehlen sich drei bis vier Tage.
Wann ist die beste Reisezeit? Freiburg ist als sonnigste Stadt Deutschlands fast ganzjährig attraktiv. Frühjahr und Frühsommer sind besonders schön, weil dann der Blauregen in der Konviktstraße blüht. Im Winter verwandelt sich der Münsterplatz in einen der schönsten Weihnachtsmärkte Süddeutschlands.
Wie kommst du am besten herum? Innerhalb der Altstadt geht alles zu Fuß. Die Stadt verfügt über ein hervorragend ausgebautes Straßenbahn- und Busnetz. Wer mit dem Auto kommt, parkt am besten in der Schlossberggarage. Innerhalb der Innenstadt gilt eine Umweltzone.
Das Freiburger Münster ist die absolute Pflicht-Sehenswürdigkeit. Mit seinem 116 Meter hohen Westturm, der Bezeichnung schönster Turm der Christenheit und der freien Besichtigung des Innenraums ist es das Wahrzeichen der Stadt. In Kombination mit dem Münsterplatz, dem Münstermarkt und dem Historischen Kaufhaus bekommst du das vollständige Freiburger Erlebnis an einem Ort.
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein voller Tag, ideal sind aber zwei bis drei Tage. So hast du genug Zeit für das Münster mit Turmbesteigung, einen Bummel durch die Altstadt, einen Marktbesuch und einen Ausflug auf den Schauinsland.
Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder und Jugendliche 3 Euro, das Familienticket kostet 13 Euro. Bezahlt wird in der Türmerstube nach den ersten 209 Stufen. Der Turm ist Mo bis Sa 11 bis 16 Uhr geöffnet, sonntags und an Feiertagen 13 bis 17 Uhr. Der letzte Aufstieg ist 30 Minuten vor Schließung möglich.
Die Bächle sind kleine, offene Wasserläufe, die durch die gesamte Altstadt fließen und mit Dreisamwasser gespeist werden. Ihre Gesamtlänge beträgt rund 15,5 Kilometer. Sie wurden vermutlich schon kurz nach der Stadtgründung 1120 angelegt und dienten ursprünglich der Brauchwasserversorgung und als Löschwasserreserve. Der Aberglaube besagt: Wer aus Versehen ins Bächle tritt, heiratet einen Freiburger oder eine Freiburgerin.
Der Münstermarkt findet von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 13:30 Uhr statt, samstags bis 14 Uhr. Sonntags und an Feiertagen ist kein Marktbetrieb. Am stimmungsvollsten ist der Markt an einem Samstagvormittag, wenn die meisten der über 130 Stände vor Ort sind.
Die Schauinslandbahn lohnt sich definitiv, vor allem bei klarem Wetter. Mit 3,6 Kilometern Länge ist sie die längste Umlaufseilbahn Deutschlands und bringt dich in 20 Minuten von Horben auf 1.220 Meter Höhe. Bei guter Sicht reicht der Blick vom Schauinsland-Gipfel über die Rheinebene und die Vogesen bis zu den Schweizer Alpen.
Die meisten zentralen Sehenswürdigkeiten sind grundsätzlich gut erreichbar, allerdings erschwert das historische Kopfsteinpflaster die Mobilität für Rollstuhlfahrer. Das Münster ist im Inneren barrierefrei, die Turmbesteigung jedoch nicht. Das Colombischlössle ist mit Aufzug rollstuhlgerecht, die Eugen Keidel Therme vollständig barrierefrei. Schlossbergbahn und Schauinslandbahn ermöglichen auch mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zu den Aussichtspunkten.
Beide sind die letzten erhaltenen Stadttore der mittelalterlichen Stadtbefestigung Freiburgs. Das Martinstor liegt in der Kaiser-Joseph-Straße und ist mit dem Baujahr 1202 das ältere Tor. Es trägt eine Erinnerungstafel an die Hexenverbrennungen. Das Schwabentor liegt am Übergang zum Schlossberg, wurde um 1250 errichtet und ist berühmt für sein Wandbild mit der Schwaben-Legende sowie für die Zinnfigurenklause im Inneren des Turms.
Für Familien sind besonders der Schauinsland mit Seilbahn, Aussichtsturm und Sommer-Rollerstrecke spannend, der Schlossberg mit der Kugelbahn am Kleinen Kanonenplatz und das Colombischlössle mit seinen Hands-On-Stationen. Der Münstermarkt mit seiner Langen Roten ist ebenfalls bei Kindern beliebt, ebenso wie das Plantschen in den Bächle an warmen Tagen.
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